... AKTUELLES


Zurück





Einschränkungen bei Harn- und Blutzuckerteststreifen

Quelle : KVB INFOS 9/2011

Der Gemeinsame Bundesausschluss (G-BA) hat beschlossen, die Verordnungsfähigkeiit von Harn- und Blutzuckerteststreifen
bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die nicht mit Insulin behandelt werden, einzuschränken.
Der Beschluss tritt zum 1.Oktober 2011 in Kraft. Harn- und Blutzuckerstreifen dürfen nichtinsulinpflichtigen Typ 2 Dia-
betikern nur noch verordnet werden, wenn eine instabile Stoffwechsellage vorliegt.

Dies kann gegeben sein:

  • bei interkurrenten Erkrankungen oder
  • bei Ersteinstellung auf oder Therapieumstellung bei oralen Antidiabetika mit hohem Hypoglykämierisiko
  • Für diese Fälle gilt: Grundsätzlich bis zu 50 Teststreifen je Behandlungssituation.

    In der beschlussbegründung führt der G-BA weiter aus, dass diese Verordnungseinschränkungen auch im
    Rahmen der Teilnahme an strukturierten Schulungsprogrammen im DMP gilt. Bei einem Gestationsdiabetes handelt es sich
    definitionsgemäß; nicht um einen Diabetes mellitus Typ 2, er wird daher von dieser Regelung nicht erfasst.

    Bei Fragen erreichen sie die KVB unter:

    Telefon : 0 89 / 57 09 34 00 - 30
    Fax : 0 89 / 57 09 34 00 - 31
    E-Mail : Verordnungsberatung@kvb.de

    © 2010 W.L.